Foto: RREUSE

Das europäische Re-Use Netzwerk „RREUSE“ hat gemeinsam mit 10 NGOs, welche sich mit dem Thema Abfall beschäftigen, einen Factsheet entwickelt. Auf diesem sind 10 Schritte zusammengefasst, wie die Kreislaufwirtschaft wieder auf Kurs gebracht werden kann. Durch eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könnten bis 2030 EU-weit 870.000 neue Jobs geschaffen und 414 Mt der Kohlenstoffemissionen eingespart werden.
(Quelle: RREUSE)

55% von Europas Abfällen wurden 2014 entweder deponiert oder verbrannt, was zu toxischen und klimaschädlichen Emissionen führt. Durch diese Methoden wurden und werden Europas Süß- und Salzwasser verschmutzt, wertvolle Ressourcen vernichtet und vor allem die Chance verspielt, tausende von neuen Jobs im Bereich Re-Use und Reparatur zu schaffen.

Die Stärkung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets durch strengere Ziele und stärkeren Schwerpunkt auf Abfallvermeidung, langlebige nachhaltige Produkte, Re-Use und Reparatur könnte Europas Ressourceneffizienz und auch die Lebensqualität maßgeblich verbessern. Europa muss sich als derzeitige mittelmäßige Recycling-Gesellschaft weiter zu einer optimierten Kreislaufwirtschaft entwickeln.

Die 10 Schritte des von RREUSE entwickelten Factsheets fassen alles zusammen, was nötig ist, um genau diese Umweltprobleme der EU zu beheben. Österreich gehört zwar zu den Best-Performern der EU, ist aber trotzdem noch weit entfernt davon, alle Potentiale gut zu nutzen.

 
Zu den 10 Schritten (Englisch) hier…

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