Fa. DAKA ist neues Fördermitglied!

Die Unternehmensfamilie DAKA mit Sitz in Tirol ist eine Gruppe von Entsorgungsdienstleistern, die „Entsorgung mit Verantwortung“ zur Firmenphilosophie gemacht haben. Dies wird unter anderem durch ihre für Entsorgungsunternehmen noch immer relativ ungewöhnliche Annäherung an das Thema Re-Use deutlich, so zum Beispiel im Projekt „Relectro“ (RepaNet berichtete), wo gebrauchte oder reparaturwürdige Elektrogeräte gesammelt, repariert und verkauft werden. 

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Gelungenes Reparaturcafé bei der Eröffnung des Umweltzentrums St. Michael

© Repair Café Tirol

Am 21. Mai wurde in St. Michael im Lungau nicht nur das Umweltzentrum eingeweiht, gleichzeitig fand vor Ort auch das erste Reparatur Café statt, welches Peter Pagitsch (Abfallwirtschaftsverband) gemeinsam mit Leonhard Gruber (Lungauer Bildungsverbund) veranstaltete. Dabei konnten sagenhafte zwei Drittel der mitgebrachten Gegenstände repariert werden! (Quelle: meinbezirk.at)

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RIKKI lädt zum Wiederverwenden ein

Foto: Land Vorarlberg

RIKKI, das vorarlberger Maskottchen für alles rund um Abfall, hat einen Newsletter herausgegeben, welcher sich im Speziellen mit Re-Use beschäftigt. Hierbei wird unter dem Motto „Wiederverwenden statt Wegwerfen“ die Weitergabe von Elektroaltgeräten, Gewand, funktionstüchtigen Spielsachen und Lesestoff beworben, wobei speziell auf Aktionen in Kindergärten abgezielt wird. (Quelle: Land Vorarlberg)

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Versuch klare Sicht der Öffentlichkeit zu vernebeln

Kaum ein gutes Haar lässt der Pionier der Bewegung gegen die „geplante Obsoleszenz“, Stefan Schridde von „Murks? Nein Danke!“ an der vieldiskutierten Studie des Öko-Institut e.V. und der Universität Bonn im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) mit dem sperrigen Titel „Einfluss der Nutzungsdauer von Produkten auf ihre Umweltwirkung: Schaffung einer Informationsgrundlage und Entwicklung von Strategien gegen ‚Obsoleszenz'“. Sein Fazit: Arbeit unvollständig, Fakten ignoriert, Neutralität fehlt. (Quellen: UBA, Schridde)

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Mobiler Smartphone Reparaturdienst Fixmyphone

Das ist innovativ: Die Smartphone-Reparaturwerkstatt kommt zu Ihnen! In Wien und Graz kann man die Reparateure unter der Nummer +43 699 156 56 125 anrufen. Diese kommen zum/zur KundIn und reparieren das kaputte Smartphone bzw. Tablet vor Ort. Keine geheimnisvolle Reparatur im stillen Kämmerlein, sondern Vertrauen, weil der Kunde eingeladen ist, dem Techniker „über die Schulter zu Schauen“.

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€ 90 Mio. Investitionen in Kreislaufwirtschaft

https://pixabay.com/de/geld-euro-pfeile-kreislauf-965063/
CC0, Gerd Altmann

Schottland will Maßnahmen setzen, um die eigene Produktionswirtschaft anzukurbeln. Ein Teil davon ist ein Investitionstopf für Kreislaufwirtschaft („Circular Economy Investment Fund and Service“). Dabei werden £70 Mio. (derzeit umgerechnet ca. €90 Mio.) investiert. In Österreich wurde die konjunktur- und arbeitsmarktfördernde Wirkung der Kreislaufwirtschaft leider politisch noch nicht erkannt, hier diskutiert man lediglich unter Abfallwirtschaftsexpertinnen in erster Linie über Fragen der Recyclingquote.

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Re-Use von Elektrogeräten wird in Vorarlberg ausgebaut

v.l.: Markus Meissner, Matthias Neitsch, Johannes Rauch, Bernhard Feigl, Fritz Fuchsberger / Foto: Werner Micheli

In Vorarlberg stehen den Bürgerinnen und Bürgern jetzt mehr und neue Möglichkeiten zur Verfügung, um noch funktionierende Elektrogeräte weiterzugeben oder um generell Reparaturmöglichkeiten zu finden. Nun gab Umweltlandesrat Johannes Rauch bei einer Pressekonferenz am 20. Mai die Parole aus: „Flicka statt vergraba.“ (Übersetzung für unsere LeserInnen aus Ost-Österreich: „Reparieren statt entsorgen“.) „Wiederverwenden macht vielfach Sinn“, so Umweltlandesrat Rauch. Matthias Neitsch (RepaNet) und Markus Meissner (pulswerk GmbH) haben diese Initiative des Landes Vorarlberg von Anfang an fachlich begleitet.

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Österreichisches Ökologie-Institut ist neues Fördermitglied!

Das Österreichische Ökologie-Institut (ÖÖI) beschäftigt sich hauptsächlich mit Projektarbeit im Bereich Alltags-Ökologie. Das Institut ging aus der Umweltbewegung der 80er Jahre hervor und initiierte seinerseits die österreichischen Umweltberatungsstellen, auch Abfallberatung und Energieberatung wurden vom Ökologie-Institut beeinflusst. Die langjährige Partnerschaft zwischen dem Ökologie-Institut und RepaNet wird nun durch die Fördermitgliedschaft auch allgemein sichtbar dokumentiert.

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Salzburg sucht Repair Cafés

Foto: Gemeindeentwicklung Salzburg

Die Gemeindeentwicklung Salzburg sucht Gemeinden, die 2016 ein „Repair Café“ veranstalten wollen. Beim Repair Café dreht sich alles ums Reparieren: Am Veranstaltungsort sind Werkzeug und Material vorhanden, um alle möglichen Reparaturen auszuführen – an Kleidung, Möbeln, elektrischen Apparaten, Fahrrädern, Geschirr, Gebrauchsgegenständen, Spielzeug usw.

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Wie die EU es schaffen kann, Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu sparen

https://pixabay.com/de/erde-globus-menschen-silhouetten-112388/
Foto: Gerd Altmann, CC0

Das überarbeitete EU-Kreislaufwirtschaftspaket wurde letzten Dezember von der EU-Kommission gestartet. Trotz aller berechtigter Kritik von NGO-Seite hat nun das Europäische Umweltbüro (EEB, ein Zusammenschluss von europäischen Umwelt-NGOs) acht Factsheets veröffentlicht, die aus NGO-Sicht zeigen, wie die Ziele des EU-Paketes umgesetzt werden sollten, damit die EU führend wird bei der Vermeidung von Abfall, Schaffung von Jobs und Reduzierung der Ressourcenabhängigkeit. Die Factsheets decken alle wesentlichen Handlungsfelder ab, von gut reparierbaren Gütern bis hin zur Vermeidung von Verbrennung und Deponierung.

(Quelle: Make Resources Count)

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