Zahlreiche europäische NGOs, darunter das europäische RREUSE-Netzwerk, forderten konkrete Maßnahmen der EU zur Eindämmung der „geplanten Obsoleszenz“, dem beabsichtigten frühzeitigen Verschleiß von Produkten zur Ankurbelung des Neukaufes. Durch geschickte Strategien vom Produktdesign mit Sollbruchstellen über Ersatzteilwucher bis hin zur Umgehung gesetzlicher Informationspflichten verhindern Hersteller nach Kräften Reparatur und lange Nutzung von Gebrauchsprodukten.

Jetzt beginnt sich eine breite Koalition auf europäischer Ebene aufzubauen, die insbesondere Neuerungen in der EU-Ecodesign-Richtlinie und im Gewährleistungsrecht fordert. Federführend sind dabei neben RREUSE (mit Input durch RepaNet und R.U.S.Z) Friends of the Earth Europe, iFixit, Europäisches Umweltbüro, Zero Waste Europe, ECOS und RepairCafé.

Das Manifest gibt es hier zum download…

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