© gabarage - upcycling design

Bei gabarage wird nichts weggeworfen: Alte Aktenordner werden zu Handtaschen, Bowlingpins zu Kegelvasen und selbst Rolltreppenstufen werden zu neuen Designprodukten verarbeitet. Dabei erhalten benachteiligte Personengruppen berufsnahe Qualifizierung, Beschäftigungs-, Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Bei gabarage wird Design im Sinne des Re-Designs verstanden, denn hier entstehen aus vorhandenen Materialien und Produkten exklusive Einzelstücke und limitierte Miniproduktserien. So versteht der 2002 gegründete Betrieb Upcycling im wörtlichen Sinne als Aufwertung: Materialien und Produkte, die nicht anders wiederverwendet oder auf einem qualitativ gleichwertigen Weg verwertet werden können, aber auch ihre Produktlebenszyklen werden bei gabarage im Rahmen von Upcycling-Designprozessen neu definiert. gabarage versteht die verwendeten Materialen und Produkte im Sinne des „urban mining“ als Rohstoffe, die eine nachhaltige Verwendung erfahren sollen. So werden diese Ressourcen vor der Verbrennung oder dem Downcycling gerettet und weniger „frische“ Ressourcen für neue Produkte verbraucht.

In Wien und St. Pölten bietet gabarage die kreativen Möbel, Livestyle- und sonstigen Upcycling-Produkte in den eigenen Shops zum Verkauf an. Zur virtuellen Tour durch den Wiener Verkaufsraum geht es hier. Zum Online-Shop geht es hier …

Neben den kreativen Designprodukten fürs Zuhause und Büro werden bei gabarage auch maßgeschneiderte Produkte und Prozesse gemeinsam mit Unternehmen entwickelt, zum Beispiel dem österreichischen Babyartikelhersteller und Trigos-Preisträger mam baby.

Eine besondere gabarage Designkreation wurde vom Stadtmuseum Dortmund angekauft: Aus der Zusammenarbeit mit den Wiener Linien entstand die Sitzgarnitur „de_escalator“ aus Wiener Rolltreppenstufen. (Siehe Bild oben)

© gabarage – upcycling design

RepaNet-Mitglieder sind mehrheitlich sozialwirtschaftliche Betriebe, die in Österreich Pionierarbeit für Re-Use bzw. Reparatur leisten und dabei Erwerbsarbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen Arbeits- oder Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, daneben Reparaturnetzwerke, NGOs und „Social Businesses“ im Bereich Re-Use und Ressourcenschonung. Mehr Infos hier …

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