Domenico Gambacorta © European Union / Tim De Backer

Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) fordert die Aufnahme höherer Zielvorgaben für die Wiederverwendung (Re-Use) und das Recycling von Siedlungsabfällen und Kunststoffverpackungen bis 2030. Außerdem spricht sich der AdR für eine stärkere erweiterte Herstellerverantwortung in den Abfallrichtlinien bei gleichzeitiger Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie aus.
(Quelle: Committee of the Regions)

Die Versammlung der Regional- und Kommunalvertreter der EU hat einen klaren Standpunkt zu den in Überarbeitung befindlichen Abfallrichtlinien bezogen. Die Entscheidungsträger der Gebietsebenen rufen die Kommission auf, das im Kreislaufwirtschaftspaket vom Dezember letzten Jahres festgelegte Wiederverwendungs- und Recyclingziel für Siedlungsabfälle von 65% auf 70% anzuheben.

Das Legislativpaket zur Abfallbewirtschaftung hat beträchtliche potenzielle Auswirkungen. Bis 2030 könnten dadurch mehr als 180.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen und 443 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden werden.

Domenico Gambacorta, Präsident der Provinz Avellino und Berichterstatter für die verabschiedete Stellungnahme, erklärte: „Wir begrüßen die Kommissionsvorschläge zur Änderung der Abfallrichtlinien im Rahmen des neuen Kreislaufwirtschaftspakets. Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft wird neue Arbeitsplätze schaffen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen steigern, die Entwicklung sauberer Technologien fördern und die Abhängigkeit Europas von importierten Rohstoffen und Energie verringern. […]“

 

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