Das Buch „Die Welt reparieren“ widmet sich der visionären Kraft der vielversprechenden innovativen Praxis des Selbermachens und bietet zugleich eine gesellschaftliche Einordnung der neuen »Labore« gesellschaftlicher Transformation. Diese tragen so biedere Bezeichnungen wie „Reparaturcafé“, „Tauschkreis“ oder „Nachbarschaftsgarten“, entwickeln aber bereits heute die nachhaltigen Lebensstile der Postwachstumsgesellschaft und formieren sich immer rascher zu einer starken globalen Bewegung für „das gute Leben für alle“.

Weltweit entstehen immer mehr Initiativen des Selbermachens, in denen eine Vielfalt von Anliegen und Problemen kollektiv bearbeitet werden. In diesen – jenseits von Markt und Staat angesiedelten – kollaborativen Zusammenhängen wird ein basisdemokratisch orientiertes Verständnis von Zusammenleben und Urbanität erprobt und zugleich nach ökologisch und sozial sinnvollen Lösungen für grundlegende Formen der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Energie sowie für alle zugängliche Technik gesucht. Dabei entstehen faszinierende neue Formen des gemeinsamen Produzierens, Reparierens und Tauschens von Dingen, die die industrielle Logik des 20. Jahrhunderts herausfordern und sogar auf den Kopf stellen.

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