Mit dem Ziel, die aktuellen Wiederverwendungsquoten für verschiedene Güter und das Beschäftigungspotential im österreichischen Re-Use-Sektor zu ermitteln, führte RepaNet im Jahr 2015 unter seinen Mitgliedern eine Erhebung durch. Es zeigt sich, dass 2015 die Sammlung und die Vorbereitung zur Wiederverwendung von Gütern in Österreich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gestiegen sind und mehr Arbeitsplätze geschaffen wurden.

In der Einschätzung von RepaNet lässt sich bei entsprechender Förderung von Re-Use von Gebrauchsgütern die aktuelle Re-Use-Quote von 0,1 % unter realistischen Annahmen verzehnfachen, wie das belgische Vorzeigebeispiel von De Kringwinkel zeigt. Unberücksichtigt ist hier noch der Bereich Re-Use im Bausektor, der aktuell wegen der durch RepaNet vorangetriebenen Re-Use-Verpflichtung in der Recycling-Baustoffverordnung von 2016 entsteht.

17 RepaNet-Mitglieder haben an der Markterhebung für den Re-Use-Markt durch RepaNet teilgenommen. Es wird geschätzt, dass diese etwa 70 % des Marktes der Vorbereitung zur Wiederverwendung in Österreich abdecken. RepaNet hat 26 Mitglieder mit insgesamt 137 Standorten in allen Bundesländern Österreichs. 24 der Mitglieder sind als Abfallbehandler eingestuft. Davon betreiben wiederum 22 Vorbereitung zur Wiederverwendung (Re-Use) und verkaufen ihre Re-Use-Güter in eigenen Shops im Inland an über 2,2 Millionen Kundinnen und Kunden.

Bei Rückfragen oder Anmerkungen zur Markterhebung 2015 bzw. zukünftigen oder vergangenen Markterhebungen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter office@repanet.at. Die Markterhebung 2016 wird im Sommer durchgeführt.

 

Interessante Links:

5 kg Re-Use-Ware pro EinwohnerIn in Flandern verkauft

Diesen Artikel teilen: