Ergebnisbericht des Projekts „Hochbauten als Wertstoffquelle“

Erscheinungsjahr

2015

Organisation / AutorIn

md Stadtbaudirektion Gruppe Umwelttechnik & behördliche Verfahren, Gruppe Hochbau | TU Wien | Magistratsabteilung 22, Umweltschutz

Kurzbeschreibung

Die Untersuchung des Materialumsatzes hoch entwickelter Volkswirtschaften zeigt, dass Bauwerke (Hoch- und Tiefbau) den größten Bestand an materiellen Ressourcen (z.B. Stahl, Aluminium, Holz, Kunststoffe, Kupfer) in der Anthroposphäre darstellen; dieses Materiallager wächst stetig und gewinnt als Rohstoffquelle mehr und mehr an Bedeutung. Im Sinne eines nachhaltigen und effizienten Umgangs mit Ressourcen soll dieser Bestand sowohl hinsichtlich Nutzungsdauer als auch Recycling optimal bewirtschaftet werden, wobei letzteres detailliertes Wissen über die materielle Zusammensetzung erfordert.

Für Österreich im Allgemeinen und Wien im Speziellen gab es bis dato jedoch keine derartigen Studien in den letzten Jahren. Vor diesem Hintergrund entstand das dem vorliegenden Projektbericht zu Grunde liegende Forschungsprojekt „Hochbauten als Wertstoffquelle“.

Von Seiten der TU Wien ist das Projekt im sogenannten Christian Doppler (CD) Labor für Anthropogene Ressourcen eingebettet, eine Forschungsinitiative, die es sich zum Ziel macht, anthropogene, sprich von Menschenhand geschaffene Lagerstätten ähnlich zu untersuchen und zu bewerten, wie das bei natürlichen Lagerstätten geschieht.

Keywords /Tags: Untersuchung, Material, Bau, Bauwerk, Materiallager, Recycling, Hochbau, TU, Wien, Wertstoffquelle, Wertstoff

Link / Bezugsquelle
www.publik.tuwien.ac.at