Konzept zur nachhaltigen Nutzung von Baurestmassen basierend auf der thematischen Strategie für Abfallvermeidung und Abfallrecycling der EU

Technischer Endbericht

Erscheinungsjahr

2011

Organisation / AutorInnen

Ressourcen Management Agentur (RMA)
Hans Daxbeck (RMA), Julia Flath (RMA), Stefan Neumayer (RMA), Heinz Buschmann (RMA), Richard Obernosterer (RMA), David Clement (FAR), Kerstin Hammer (FAR), Stanimira Markova (FAR), Paul H. Brunner (FAR)

Kurzbeschreibung

In Österreich fielen im Jahr 2009 (Bundesabfallwirtschaftsplan 2011) 6,9 Mio. T Baurestmassen an. Dies entspricht 12°% des Abfallaufkommens in Österreich. Damit gehören Baurestmassen zu den massemäßig wichtigsten Abfallströmen. Mit der Implementierung der EU-Abfallrahmenrichtlinie verpflichtet sich Österreich bis 2020 eine Recyclingquote von mind. 70 % für nicht gefährliche Abfälle aus dem Bauwesen zu erreichen. Im Bereich der Tiefbaurestmassen (v.a. Straßenaufbruch) ist dieses Ziel umgesetzt. Hochbaurestmassen werden hingegen nur zu circa 40°% rezykliert. Daraus ergibt sich ein Handlungsbedarf. Ziel des Projektes EnBa ist es, eine Strategie zu entwickeln, die eine nachhaltige Nutzung von Baurestmassen fördert. Der Lebenszyklusgedanke wird in das Bauwesen eingeführt, um Materialkreisläufe durch hochwertiges Recycling zu schließen. Im Mittelpunkt des Projektes EnBa steht die Entwicklung eines Konzeptes, welches die Nutzung von Hochbaurestmassen auf die gesetzlichen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen ausrichtet.

Keywords / Tags: EnBa, Österreich, Baurestmasse, Abfallströme, Recycling, Bauwesen, Bau

Link / Bezugsquelle

www.rma.at