Circular Economy Evidence Building Programme

Remanufacturing Study

Erscheinungsjahr

2015

Organisation / AutorInnen

Zero Waste Scotland

Kurzbeschreibung

Die Tätigkeiten im Rahmen der Kreislaufwirtschaft decken die gesamte Lieferkette ab, beginnend bei der Produktgestaltung, über Teile- und Produktherstellung, die Produktnutzung bis hin zu den Aktivitäten am Ende der Lebensdauer eines Produkts. In der Kreislaufwirtschaft wird der maximale Nutzwert der Produkte durch die längstmögliche Nutzung des eingebauten Materials, der investierten Arbeit und der Energie und des Kapitals sowohl in der gesamten Lieferkette als auch nach dem Ende der Nutzungsphase erzielt. Remanufacturing ist dabei eine Schlüsselstrategie und ist formell definiert als „Wiederherstellung eines gebrauchten Produkts auf mindestens seine ursprüngliche Leistung mit der Garantie, dass diese gleichwertig oder besser als die des neu hergestellten Produkts ist“. Dabei werden Form und Funktion des Produkts aufrechterhalten, was sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bringt. Diese Studie schätzt erstmals, dass der weltweite Umsatz bei den „wiederhergestellten“ Produkten fast 110 Milliarden Dollar beträgt, wobei die europäischen und US-amerikanischen Remanufacturing-Sektoren in etwa gleich groß sind. Für Schottland schätzt diese Studie die Größe der Remanufacturing-Industrie auf 1,1 Milliarden Pfund, mit etwa 19.000 Arbeitsplätzen. Im Vergleich ist Remanufacturing für die schottische Wirtschaft anteilig wichtiger als für das Vereinigte Königreich als Ganzes. Der Bericht konzentriert sich auf insgesamt 14 Sektoren.

Keywords: Zero Waste Scotland, Kreislaufwirtschaft, Produktlebensdauer, Remanufacturing, Lieferkette, Studie, Schottland

Link / Bezugsquelle
www.zerowastescotland.org.uk

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