v.l.: Markus Meissner, Matthias Neitsch, Johannes Rauch, Bernhard Feigl, Fritz Fuchsberger / Foto: Werner Micheli

In Vorarlberg stehen den Bürgerinnen und Bürgern jetzt mehr und neue Möglichkeiten zur Verfügung, um noch funktionierende Elektrogeräte weiterzugeben oder um generell Reparaturmöglichkeiten zu finden. Nun gab Umweltlandesrat Johannes Rauch bei einer Pressekonferenz am 20. Mai die Parole aus: „Flicka statt vergraba.“ (Übersetzung für unsere LeserInnen aus Ost-Österreich: „Reparieren statt entsorgen“.) „Wiederverwenden macht vielfach Sinn“, so Umweltlandesrat Rauch. Matthias Neitsch (RepaNet) und Markus Meissner (pulswerk GmbH) haben diese Initiative des Landes Vorarlberg von Anfang an fachlich begleitet.

„Vorarlberg hat allein im Bereich von Elektrogeräten ein Wiederverwendungspotenzial von 165 Tonnen pro Jahr. Das entspricht ca. zehn zusätzlichen Arbeitsplätzen“, erläuterten Neitsch und Meissner. Aktuelle Sammelergebnisse aus Pilotregionen bestätigen das: 17 Vorarlberger Gemeinden haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres in Summe 3,4 Tonnen Elektrogeräte für die Wiederverwendung übernommen. Mehr als die Hälfte davon, konkret 51,5%, können wiederverwendet werden. Statistisch hochgerechnet auf das ganze Land wären das vom Gewicht her pro Jahr z.B. 2.000 Waschmaschinen oder 80.000 Kaffeemaschinen, die nicht im Elektroschrott landen. Zu den am häufigsten wiederverwendeten Geräten zählen übrigens Geschirrspül-, Wasch- und Kaffeemaschinen, Staubsauger und Mikrowelle.

(Quelle: Land Vorarlberg)

 

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