Foto: RepaNet

Roseanna Cunningham, die schottische Klimawandel- und Umweltministerin, fordert Unternehmen auf, innovative Lösungen zu finden, um Re-Use und Reparatur zu etablieren. Dadurch würde die Kreislaufwirtschaft erheblich angekurbelt werden und somit dem Klimawandel effizient entgegengewirkt werden. (Quelle: TFN)

Sophie Unwin, Geschäftsführerin des sozialen Unternehmens „Remade in Edinburgh“ und Gewinnerin des „UK Social Entrepreneur of the Year 2016“, sagte, dass Reparaturen mehr Arbeitsplätze schaffen als Recycling. Ohne verbindliche Ziele seitens der Regierung wird es allerdings schwierig werden, Re-Use und Reparatur so schnell zu einem Mainstream-Sektor zu machen, um konkrete Fortschritte bei der Bewältigung des Klimawandels zu erzielen und die Kreislaufwirtschaft nachhaltig stabil zu etablieren.

Ein wichtiges Committment der Regierung ist immerhin der Kreislaufwirtschaftsfonds von ca. € 20 Mio. (RepaNet berichtete). Hier liegt der Fokus der Förderung auf innovativen Wiederverwendungs- und Reparaturprojekten. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen in Schottland.

„Wiederverwendung und Reparatur haben großes Potenzial und es ist großartig, dass die schottische Regierung dies erkennt“, meint Unwin. „Es muss jetzt weiter gehen und ein politischer Kontext geschaffen werden, in dem Abfallvermeidung gedeihen kann und Priorität über Entsorgung und Verbrennung gewinnt.

Nähere Informationen (Englisch) hier…

Zur Homepage von „Remade in Edinburgh“ geht’s hier…

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