Foto: RepaNet

Die schwedische Regierung veröffentlichte in ihrem Frühjahrsentwurf zum Budget den Vorschlag, erhebliche Steuererleichterungen für Reparaturdienstleistungen einzuführen, um diesen Sektor zu stärken und mehr Jobs zu schaffen.

Durch den Versuch, Reparaturen billiger zu machen, hofft die schwedische Regierung, Gegenständen wie Fahrrädern, Lederwaren, Schuhen, Kleidern und Textilien eine längere Lebensdauer zu geben, damit die Leute sie nach Ende der ersten Nutzungsphase nicht einfach wegwerfen und etwas Neues stattdessen kaufen. Die Regierung argumentiert, dass, wenn es eine höhere Nachfrage nach Reparaturdienstleistungen gibt, dies mehr Arbeitsplätze schaffen könnte.

Der Plan würde die Mehrwertsteuer auf Reparaturen an den oben genannten Artikelkategorien von 25% auf 12% senken, damit würde sich im Endeffekt der Gesamtpreis der Dienstleistung um ca. 10% verbilligen.

Allerdings räumt der Vorschlag der Regierung ein, dass die Maßnahme einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Unternehmen schaffen könnte, die dann mit zwei unterschiedlichen Steuersätzen umgehen müssten.

Wenn der Vorschlag der Regierung, die Mehrwertsteuer auf Reparaturen zu reduzieren, gesetzlich umgesetzt wird, würde dies im Januar 2018 in Kraft treten.

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