Foto: Tim Reckmann, pixelio.de

Erster gesellschaftslicher Wandel nachweisbar.

Laut einer Studie von „Green Alliance“ behalten Briten ihre Handys durchschnittlich 15% länger als 2012. Dies könnte als Zeichen höherer Lebensdauer gedeutet werden, was sich schlussendlich positiv auf den Secondhand-Markt auswirkt, da mehr gebrauchsfähige Geräte wiederverwendet werden.
(Quelle: Green Alliance)

Die meisten der Secondhand-Handys verbleiben derzeit nach ihrem Erstgebrauch in Großbritannien oder Europa, wo sie gewartet und wieder auf den Markt gebracht werden. 43% der britischen Gebrauchthandys werden in Großbritannien verkauft. Europaweit sind es fast 3/4 der Geräte, die als Secondhand-Geräte wieder an die Frau/den Mann gebracht werden. So wie es in der EU-Kreislaufwirtschaftsstrategie beabsichtigt ist, werden dadurch regionale Arbeitsplätze sichergestellt und außerdem die lokale Wirtschaft unterstützt.

Gesellschaftlich ist bereits ein erster Wandel nachweisbar. Daten von 8 Mio. Menschen belegen, dass sie ihre Handys sechs Monate länger benutzen, als noch vor vier Jahren.

Dustin Benton, Leiter der Energie- und Ressourcenabteilung bei „Green Alliance“ sagt dazu:“Daten von acht Millionen HandynützerInnen bestätigen, dass die Menschen wollen, dass ihre Geräte länger halten. Wir brauchen gesetzliche Regelungen, welche voraussetzen, dass Mobilgeräte eine längere Lebensdauer haben. So werden KonsumentInnen und die Umwelt vor den unnötigen Kosten der (geplanten) Obsoleszenz bewahrt.“

Mehr Infos (Englisch) hier…

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