Bei der RREUSE-Konferenz 2019 hat sich RepaNet mit seinen europäischen Partnerorganisationen über aktuelle Entwicklungen in Sachen Re-Use ausgetauscht. Schwerpunktthema waren unter anderem Textilien.

Das RREUSE-Netzwerk rettet jährlich über eine Million Tonnen Material davor, im Müll zu landen. Gemeinsam mit unserer Dachorganisation bewegen wir auf EU-Ebene viel – dafür braucht es regelmäßigen Austausch.

Anfang November fand in Pamplona (Spanien) die jährliche Konferenz von RREUSE statt. Die Konferenz bietet immer eine gute Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und sich über aktuelle und künftige Entwicklungen auszutauschen.

Heuer nahmen über 140 TeilnehmerInnen aus 17 Ländern teil. Mit dabei waren RepaNet-Geschäftsführer Matthias Neitsch, Berthold Schleich von RepaNet-Mitglied ARGE Abfallvermeidung (Graz) sowie Ella Rosenberger und Konnradin Barta von RepaNet-Mitglied Volkshilfe Wien. Die vielfältigen Workshops thematisierten etwa getrennte Sammlung, Re-Use von WEEE, den sozialen Impact von Re-Use und die Umsetzung von EU-Richtlinien. Matthias Neitsch hat eine Arbeitsgruppe zum Thema Textilien geleitet.

Ein Highlight der Konferenz war die Besichtigung des Re-Use-Betriebs von Emmaüs in Pamplona. Emmaüs sammelt für die gesamte Region Navarra im Auftrag der Kommunen re-use-fähige Gegenstände aus den kommunalen Sammelzentren sowie aus Sachspenden und bereitet diese auf. Sie werden dann in einem großen Re-Use-Shop verkauft. Insgesamt hat RepaNet einige ziemlich gute Ideen für die weitere Arbeit in Österreich mitgenommen.

Mehr Infos …

Nachlese zur Konferenz auf rreuse.org (Englisch)

RepaNews: RREUSE-Konferenz geht in die nächste Runde

RepaThek: RREUSE Activity Report 2017

RepaNews: RepaNet ist Teil der „Right to Repair“ Koalition

Diesen Artikel teilen: