Die jährliche Österreichische Re-Use-Konferenz findet am 31. Jänner in Graz statt. Bitte melden Sie sich hier an, um die Zukunft von Re-Use in Österreich mitzugestalten! Wir freuen uns auf Ihren Input! Ermäßigter Eintritt für Mitglieder von RepaNet, VABÖ und Arge Müllvermeidung. Ein Kontingent besonders günstiger Karten ist für Studierende unter 26 Jahren vorgesehen.

Gestalten Sie die Rahmenbedingungen für Re-Use mit

2019 stehen in Österreich und auf EU-Ebene wichtige Weiterentwicklungen im Themenbereich Re-Use bevor. Zu den oft gehörten Schlagwörtern gehören Öko-Design, Re-Use-Quoten und Kreislaufwirtschaft, dahinter steckt aber viel mehr. Jetzt ist die Zeit, in der auch Sie in Ihrem Wirkungsbereich – egal ob bundes- oder landesweit, regional, betrieblich oder kommunal – Einfluss auf die konkrete Gestaltung dieser Entwicklungen haben. Wir laden Sie ein, diese Themen gemeinsam mit der Arge Müllvermeidung, RepaNet, den weiteren MitveranstalterInnen und den geladenen ExpertInnen der Re-Use-Konferenz zu diskutieren, um sich für die kommenden Diskussionen auf unterschiedlichen Ebenen und Gremien fundiert zu informieren und vorzubereiten. Stellen Sie mit uns die Weichen für die Zukunft von Re-Use und seien Sie dabei bei der Österreichischen Re-Use-Konferenz am 31. Jänner!

Hier gibt es Diskussionsbedarf: Die konkreten Neuerungen im Re-Use 2019

  • – Die neue EU-Abfallrahmenrichtlinie mit deutlich konkreteren Vorgaben zum Thema Re-Use muss in österreichisches Abfallrecht umgesetzt werden – die entscheidenden Weichenstellungen werden 2019 diskutiert, es gibt bereits Vorschläge von verschiedenen Stakeholdergruppen dazu, eine entsprechende AWG-Novelle ist fällig, Erleichterungen für Re-Use-Betriebe stehen im Raum. Wie gelingt uns hier ein entscheidender Durchbruch und wie können Sie in Ihrem Wirkungsbereich dazu beitragen?
  • – Prämien bzw. Förderungen für Reparaturdienstleistungen sind im Kommen: Nach der Stadt Graz und dem Land Oberösterreich hat nun auch das Land Steiermark eine entsprechende Reparaturprämie angekündigt, weitere Bundesländer stehen in den Startlöchern. Was sind die bisherigen Erfahrungen und was kann das künftig kosten?
  • – Die EU-Mehrwertsteuerrichtlinie wird auf EU-Ebene ganz neu gestaltet – hier müssen Re-Use und Reparatur mehr als bisher begünstigt werden – dies betrifft generell auch die bisher mehrwertsteuerbegünstigte Abfallwirtschaft. Wie können wir die EU-Diskussionen zu Gunsten von Re-Use beeinflussen?
  • – Re-Use wird immer mehr bei der Konzeption neuer Altstoffsammelzentren und der Adaptierung bestehender ASZ berücksichtigt. Wie kann dies zukunftsweisend erfolgen?
  • – Sozialwirtschaftliche Re-Use-Betriebe kommen durch AMS-Kürzungen unter Druck.Wie kann ein Rückgang der Re-Use-Aktivitäten in diesem Bereich verhindert werden?
  • – Vor dem Hintergrund der „Plastik“-Debatten gewinnt auch Re-Use eine neue Facette, nämlich beim Thema Mehrwegsysteme, Pfandlösungen, etc. 
  • – Ende März wird die EU-Kommission eine Methodik zur Messung der Re-Use-Performance (ausserhalb des Abfall-Regimes) der Mitgliedstaaten vorlegen. Was erwartet uns hier?
  • – Die EU-Ökodesign-Richtlinien-Novelle ist auf EU-Ebene nun in ihre heiße Phase getreten, Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit sollen besser gesetzlich verankert werden – hier könnten sich künftig für Handel, Reparaturbranche und Inverkehrsetzer / Importeure von Elektrogeräten Änderungen ergeben.

Weitere Informationen …

Hier der Link zum Konferenzprogramm und zur Anmeldung.

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