Re-Use boomt
Grafik: ARGE

Nach einjähriger Pause findet heuer am 27. Januar wieder die jährliche österreichische Re-Use-Konferenz in Graz statt. Re-Use (Wiederverwendung), Reparatur und Verlängerung der Produktlebensdauer verringern nicht nur Ressourcenverbrauch und Abfälle, sondern fördern die regionale Wirtschaft, insbesondere den heimischen Dienstleistungssektor. Erste Studien schätzen das Job-Potential durch die neue ambitionierte „Circular Economy“-Strategie der EU mit 3 Millionen neuen Arbeitsplätzen in der EU bis 2030, davon in Österreich 55.000 – die Hälfte davon in den Bereichen Re-Use, Secondhand-Verkauf sowie Reparatur- und Verleihdienstleistungen.

Re-Use hat also längst die Grenzen der Abfallwirtschaft verlassen und ist mit Erfolg in weiten Bereichen der Sozial- und Privatwirtschaft angekommen. Besonders junge Start-ups sowie Klein- und Mittelbetriebe befeuern Innovation und Entwicklung in diesem Sektor. Flohmarkt war gestern, Upcycling-Design und smarte Lebensstile mit minimiertem Besitz an dafür langlebigen Dingen sind im Kommen. Die Österreichische Re-Use Konferenz 2016 präsentiert die neusten Informationen Aktivitäten und Trends auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene und bietet den TeilnehmerInnen eine optimale Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch. Sie richtet sich an interessierte Personen aus Gemeinden, Abfallwirtschaft, Sozial- und Privatwirtschaft, NGOs, Wissenschaft und Forschung.

Ermäßigte Tagungsgebühr für Mitglieder von RepaNet, VABÖ und ARGE Müllvermeidung, sowie starke Ermäßigungen ab 2 Personen einer Organisation.

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