Positionspapiere

RREUSE-Positionspapier: Social enterprises to help put new EU Circular Economy Plan into action

Die von RREUSE durchgeführte Analyse des Circular Economy Action Plans der EU zeigt dessen Potential, ein mächtiges Instrument beim Übergang der EU zu einer Kreislaufwirtschaft zu sein. Das Positionspapier enthält jedoch auch zentrale Ergänzungen wie die Einführung verbindlicher Re-Use-Quoten auf EU-Ebene sowie die ausdrückliche Anerkennung und Unterstützung der Rolle der sozialwirtschaftlichen Akteure in der Kreislaufwirtschaft auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

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Civil Society European Strategy for sustainable textiles

Eine Chance für künftig verbesserte Krisenresilienz bei gleichzeitiger Stärkung von Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und sozialem Zusatznutzen ist die von der EU-Kommission im Circular Economy Action Plan angekündigte EU-Textilstrategie. 65 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter vier aus Österreich – Ökobüro – Allianz der Umweltbewegung, SDG Watch Austria, Umweltdachverband und RepaNet – haben Empfehlungen für eine kreislauffähige und faire Textilwirtschaft ausgearbeitet.

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RREUSE-Positionspapier: A Social and Circular Outlook 2020-2025

Dieses Positionspapier von RREUSE liefert acht Empfehlungen für Prioritäten hinsichtlich des European Green Deal, des Circular Economy Action Plan sowie des Action Plan for the Social Economy. Die Maßnahmenpakete und deren Umsetzungen müssen faire Arbeitsplätze schaffen und einen gerechten und inklusiven Wechsel hin zu einem kreislaufwirtschaftlichen System vollziehen, das sich am Wohlergehen aller Menschen orientiert.

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RREUSE-Positionspapier: Trends für die nächste Modekollektion: Sozial und Zirkulär

Ab 2025 sind die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, Textilien getrennt zu sammeln. Soziale Unternehmen schaffen die höchste regionale Wertschöpfung in der Behandlung von Alttextilien. Die Fast Fashion stellt das Management von Alttextilien jedoch vor große Herausforderungen hinsichtlich fehlender Qualität und Langlebigkeit der Kleidung.
RREUSE fordert von den EU-Institutionen die Erstellung eines Aktionsplans für Textilien und die Durchführung einer Folgenabschätzung bezüglich der Verpflichtungen zur getrennten Sammlung von Textilien. Ebenso muss die Position der Sozialunternehmen bei der Bewirtschaftung gebrauchter Textilien anerkannt und unterstützt werden, um die Wiederverwendung und die damit verbundenen Sozialleistungen zu erhalten. Denn sozialwirtschaftliche Player sind im Alttextilsektor unverzichtbar.

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Positionspapier der AG Rohstoffe: Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft: Zeit für ein sozial-ökologisches Upgrade

Die Zusammenarbeit von österreichischen NGOs als „Arbeitsgemeinschaft Rohstoffe“, der auch RepaNet angehört, hat zum Ziel, nationale, europäische und internationale Rohstoffpolitik mitzugestalten. In Österreich bedeutet das konkret eine Überarbeitung der Rohstoffstrategie. Anstatt wie bisher ausschließlich die Sicherstellung der Versorgungssicherheit der heimischen Wirtschaft zu verfolgen, muss sie künftig auch den zahlreichen sozialen und ökologischen Problemen im Zusammenhang mit Rohstoffabbau, -verarbeitung und -verwendung Rechnung tragen. In diesem Positionspapier wird die komplexe Problematik des hohen Verbrauchs an mineralischen Rohstoffen in Europa thematisiert, negative Auswirkungen werden analysiert und es wird ein Modell für eine künftige politische Rohstoffstrategie entworfen.

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Offener Brief Mehrweg: Österreich wirft jährlich vier Milliarden Getränkeverpackungen weg

„die umweltberatung“ Wien, GLOBAL 2000, ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung, Österreichisches Ökologie Institut, RepaNet, VABÖ – Verband Abfallberatung Österreich und WWF Österreich fordern

  • sanktionierbare Regelungen zum Erhalt und Ausbau von Mehrwegsystemen
  • Vorschreibung einer kontinuierlichen Steigerung des Mehrweganteils für Getränkegebinde
  • Die Steigerung des Mehrweganteils soll als ziffernmäßiges Ziel Eingang in die neue Nachhaltigkeitsagenda finden
  • Kennzeichnungspflicht der Getränkegebinde, um den Konsumentinnen und Konsumenten eine klare Unterscheidbarkeit zwischen Einweg- und Mehrweggebinden zu ermöglichen

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RepaNet-Stellungnahme zum Entwurf des Abfallvermeidungsprogrammes im Bundesabfallwirtschaftsplan (BAWP) 2017

RepaNet befürwortet die im Entwurfstext zum Abfallvermeidungsprogramm 2017 festgeschriebenen Maßnahmen zur Förderung von Re-Use, kritisiert aber die mangelnden Ziele und Strategien auf Bundesebene für Re-Use, welche im Entwurf des Abfallvermeidungsprogrammes im Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2017 (BAWP) aufscheinen sollten. Die im Entwurf vorgesehenen Maßnahmen allein reichen nicht aus, um Wiederverwendung in Österreich ausreichend zu etablieren, denn dass sich die Vorbereitung zur Wiederverwendung bislang nicht breiter durchsetzen konnte liegt daran, dass die volkswirtschaftlichen Nutznieser bzw. im Falle der EAG die Herstellersysteme bislang kaum zur Mitfinanzierung beitragen und die Finanzierungslast fast zur Gänze den sozialwirtschaftlichen Re-Use-Betrieben überlassen.

 

RepaNet-Stellungnahme z. Begutachtungsentwurf d. EAG-VO-Novelle 2017

Theoretisch wäre es gesetzlich vorgeschrieben, praktisch findet es nicht statt: Die Hersteller und Importeure von Elektrogeräten müssten laut EU-Recht die jeweils bestmögliche Verwertung von Elektro-Altgeräten (EAG) aus privaten Haushalten bezahlen. In Österreich brauchen sie das aber nur für Recycling, nicht für Re-Use. Anlässlich der aktuellen Novelle der EAG-Verordnung fordert RepaNet eine Schließung dieser Gesetzeslücke.

 

Orientierungshilfe: Nachhaltige Sammlung und Verwertung von Alttextilien

Sozialwirtschaftliche Textilsammler realisieren den höchsten volkswirtschaftlichen, sozialen und Ökologischen Nutzen, der mit Alttextilsammlung in Österreich zu erreichen ist. Sie sollten daher künftig deutlich stärker als bisher die Textilsammlung in Österreich übernehmen. Bei der Vergabe der Sammlung von Alttextilien und Schuhen durch die zuständigen Städte, Gemeinden und Abfallwirtschaftsverbände sollten einige wichtige Aspekte beachtet werden, um den höchsten Nutzen für das Gemeinwohl und die Region zu erzielen.