© RepaNet, Fotografin: Sarah Schmidt

Die Förderung von Re-Use ist ein umfangreiches Unterfangen. Es muss an vielen Stellschräubchen gedreht werden und eine bloße Maximierung der Sammel- und Behandlungsmengen sollte nicht das oberste Ziel sein. Mehr dazu lesen Sie in einer neuen Studie in der RepaThek.

In ihrer Dissertation „Ressourceneinsparpotenziale der Vorbereitung zur Wiederverwendung“ (2019, Universität Kassel) vergleicht Nadja von Gries die Praxis der Vorbereitung zur Wiederverwendung in Flandern und Nordrhein-Westfalen und untersucht die Gründe, warum die Sammel-, Wiederverwendungs- und Recyclingmengen in Flandern (Sitz des Re-Use-Netzwerkes „De Kringwinkel“) deutlich höher liegen als in Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig wird aber aufgezeigt, dass daneben auch andere Faktoren betrachtet werden müssen, wie etwa das Ressourceneinsparpotenzial, um die erzielte Umweltentlastung zu ermitteln. Hier relativiert sich der eklatante Unterschied zwischen den beiden Regionen wiederum. Warum dies so ist, und welche Empfehlungen die Autorin für Politik, Hersteller und Re-Use-Betriebe hat, lesen Sie in unserer Rezension in der RepaThek und direkt in der Studie, welche online über die Universitätsbibliothek Kassel zugänglich ist.

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Zur Studie „Ressourceneinsparpotenziale der Vorbereitung zur Wiederverwendung“ von Nadja von Gries in der RepaThek

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